Portrætter

Slægten Reventlow:

Ludvig Eduard Alexander Reventlow
(1848 - 1916)



Andre slægter:

Hannibal Sehested
(1609 - 1666)



Slotte og Herregårde


Etelsen, Niedersachsen
Etelsen, Niedersachsen

Das Schloss Etelsen ist ein in der Langwedeler Ortschaft Etelsen bei Verden in Niedersachsen in Neorenaissance-Architektur errichtetes Schloss. In den Jahren 1885–1887 wurde es von den Brüdern von Heimbruch als Ersatz eines älteren Gutshauses erbaut. In den 1860er Jahren gehörte das Gut Etelsen dem vormaligen hannoverschen Landdrosten und Minister Johann Caspar von der Wisch (1785–1865), der 1858 diesen Besitz gemeinsam mit seinem Bruder, Hieronimus von der Wisch (1788–1873) die unter Einschluss der Güter Koppel, Embsen und Ruschbaden zu einem Fideikommiss vereinigt hatte. Noch im Todesjahr des Hieronimus wurde im Park ein neugotisches Mausoleum errichtet, in dem die Brüder und auch spätere Besitzer beigesetzt wurden. Nach dem Tod der von der Wischs fiel Etelsen an die Brüder Carl Johann Christian (1820–1895) und Gottlieb Ernst August von Heimbruch (1822–1892), Besitzer der Rittergüter Varste und Polle, auch sie hohe hannoversche Militärs und Diplomaten. Sie ließen 1885 bis 1887 von dem Architekten Karl Hantelmann aus Hannover das Schloss in seiner heutigen Gestalt errichten. Auch sie starben kinderlos, so dass ihr Erbe an die Familie Reventlow fiel. Graf Christian zu Reventlow bezog das Schloss am 10. Oktober 1896 und bewohnte es mit seiner Familie bis zu seinem Tode 1922. Er wurde 1922 als Letzter im Mausoleum beigesetzt. Erbe des gesamten Besitzes wurde sein ältester Sohn, Lehnsgraf und königlicher Hofjägermeister Rudolph zu Reventlow (1879–1945), der, meist auf Reisen, in den folgenden Jahren sämtliche Ländereien verkaufte, sodass nur das leerstehende Schloss mit dem ca. 11 ha großen Schlosspark übrig blieb. Schloss und Park wurden 1937 an die SA-Gruppe Nordsee verkauft und dienten bis zum Kriegsende als SA-Gruppenschule.


Heraldik


Reventlow Vaabenskjold
Reventlow Vaabenskjold

Einart greve Reventlow blev i maj 1860 optaget i det Svenske Ridderhus med det Reventlowske vaabenskjold.


Gravsten og epitafier


Clara Sophia Anna Reventlow (1820-1876)
Clara Sophia Anna Reventlow (1820-1876)

   

Greve Ludwig Ernst Adolph Detlev Reventlow

Greve Ludwig Ernst Adolph Detlev Reventlow

Mand 1864 - 1906  (41 år)




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  • Navn Ludwig Ernst Adolph Detlev Reventlow 
    Titel Greve 
    Køn Mand 
    Fødsel 5 jul. 1864  Kiel, Slesvig-Holsten, Tyskland Find alle personer med begivenheder på dette sted 
    Family Line V. Den danske grevelige linje af 1673, 2 gren 
    Det grevelige reventlowske våbenskjold af 1673

    Beskrivelse

    Kilde DAA 1939 p70: VII,5,3 
    Død 22 maj 1906  Wiesbaden, Hessen, Tyskland Find alle personer med begivenheder på dette sted 
    Søskende 3 brødre og 2 søstre 
    Notater 
    • Ludwig Ernst Adolph Detlev Reventlow

      Geboren am 5.7.1864 in Kiel, gestorben am 22.5.1906 in Wiesbaden. Bruder von Fanny Reventlow (FR).

      Besuchte das Gymnasium in Husum und studierte anschließend Jurisprudenz in München und Kiel. In München gehört er zwar einer schlagenden Verbindung an, hat aber auch Kontakte zu sozialistischen Kreisen. Dort hört er einen Vortrag von August Bebel.

      Es folgt eine Referendarszeit in Greifswald, wo er 1887 das Referendars-Examen macht. Sein Assessor-Examen macht er 1892, nachdem er den Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger bei den 9. Jägern in Ratzeburg geleistet hat, den er als Reserveoffizier abschloß.

      Im April 1890 teilt er seinen Eltern die Verlobung mit Sophie Eysen mit. Eine Verbindung mit einer bürgerlichen Jüdin wird von seinen Eltern nicht als standesgemäß betrachtet. Es kommt zu einem heftigen Konflikt, in dessen Verlauf FR sich auf die Seite von Ludwig stellt. Dieser gibt schließlich nach und löst die Verlobung.

      Ebenfalls in diesem Jahr kommt es zu Auseinandersetzungen, da es heißt, er habe bei den Reichtagswahlen in diesem Jahr sozialdemokratische gewählt. Er dementiert das gegenüber seinem Bruder Ernst, bestätigt es aber gegenüber FR.
      Von 1892 bis 1896 arbeitet er als Rechtsanwalt in Kiel, wo er hauptsächlich Arbeiter vertrat und sich mit den sozialen Fragen der Zeit beschäftigte.

      Heiratete am 15.10.1892 Benedikta Gräfin zu Reventlow. Erbte dadurch mit seiner Frau Gut Wulfshagen, wo er ab 1896 wohnt und sich um die Verwaltung des Gutes kümmert. Er bemüht sich um eine Verbesserung der sozialen Situation der Gutsarbeiter und führt 1900 auch eine Gewinnbeteiligung ein.

      Mit der Flucht FRs aus dem Pfarrhaus in Adelby und der tödlichen Krankheit des Vaters kommt es 1893 zu einem Zerwürfnis mit FR. Ludwig gibt FR die Schuld an der Erkrankung des Vaters und droht ihr mit Entmündigung.

      1903 wurde er als Abgeordneter der "Deutschsozialen Partei" in den Reichstag gewählt, weshalb er sich ab dann häufig und für längere Zeit in Berlin aufhielt. Er war kein Hinterbänkler, sondern offenbar ein begabter Rhetoriker, der dem damaligen Reichkanzler von Bülow in einem berühmten Rededuell in der Reichstagssitzung vom 1.2.1905 hart zusetzte.

      Am 22.5.1906 starb er in Wiesbaden an Nierenkrebs , wo er sich nach einer Nierenstein-Operation als Rekonvaleszent aufhielt.
    • ______

      Nach dem Abitur in Husum machte Ludwig während des Jurastudiums in München durch „Fechtabenteuer“ von sich reden. Zum Entsetzen seiner Eltern sympathisierte er mit den Sozialdemokraten und ließ sich als junger Rechtsanwalt in dem Kieler Vorort Gaarden nieder, wo er den Werftarbeitern manchmal unentgeltlich Rechtsbeistand leistete. Sodann bewirtschaftete er das zwischen Eckernförde und Kiel gelegene Gut Wulfshagen und setzte hier sozialreformerische Vorstellungen um, zum Beispiel wurden die Arbeiter auf dem Gut am Gewinn beteiligt. Er war ein glänzender Redner und gehörte als Abgeordneter der antisemitischen Deutsch-Sozialen Partei dem Reichstag an. Mit nur 42 Jahren starb er.

      In Husum war in der Zeit des Kaiserreichs, als die Landratskinder aufwuchsen, zwar durchaus nationales Pathos zu finden: in Schulen, bei Feiern, in Vereinen. Doch exzessiver Nationalismus war die Ausnahme, und der aufkommende Antisemitismus fand in Husum kaum Anklang. Wohl erst später infizierte er Ludwig und sodann noch mehr seinen Bruder …
    Person-ID I13361  Reventlow | Efterkommer efter C.D.F. Reventlow, Efterkommer efter Conrad Reventlow
    Sidst ændret 6 jul. 2026 

    Far AnerGreve Ludwig Christian Detlev Friederich Reventlow
              f. 6 jan. 1824, Sandbjerg, Sottrup Sogn, Nybøl Herred, Sønderborg Amt, Danmark Find alle personer med begivenheder på dette sted
              d. 14 jun. 1893, Lübeck, Slesvig-Holsten, Tyskland Find alle personer med begivenheder på dette sted (Alder 69 år) 
    Mor AnerRigsgrevinde Emilie Julie Anna Louise Rantzau
              f. 19 apr. 1834, Sønderborg, Danmark, Find alle personer med begivenheder på dette sted
              d. 19 nov. 1905, Preetz, Slesvig-Holsten, Tyskland Find alle personer med begivenheder på dette sted (Alder 71 år) 
    Ægteskab 20 jun. 1860  Reinbeck, Stormarn, Slesvig-Holsten, Tyskland Find alle personer med begivenheder på dette sted 
    Alder ved vielsen Han: 36 år og 5 måneder - Hun: 26 år og 2 måneder. 
    Familie-ID F25554  Gruppeskema  |  Familietavle

    Familie AnerKomtesse Sophie Benedicte Christiane Charlotte Caroline Reventlow
              f. 21 nov. 1854, Tønder, Tønder Højer og Lø Herred, Tønder Amt, Danmark Find alle personer med begivenheder på dette sted
              d. 22 okt. 1929, Kiel, Slesvig-Holsten, Tyskland Find alle personer med begivenheder på dette sted (Alder 74 år) 
    Ægteskab 15 okt. 1892 
    Alder ved vielsen Han: 28 år og 3 måneder - Hun: 37 år og 11 måneder. 
    Familie-ID F31171  Gruppeskema  |  Familietavle
    Sidst ændret 12 mar. 2017 

  • Begivenhedskort
    Link til Google MapsFødsel - 5 jul. 1864 - Kiel, Slesvig-Holsten, Tyskland Link til Google Earth
    Link til Google MapsDød - 22 maj 1906 - Wiesbaden, Hessen, Tyskland Link til Google Earth
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